| Inhalts-übersicht Sitemap | Bildershows Slideshows |
![]() Das Bambus-Lexikon The Bamboo Lexicon |
| |
| Alle Fargesia werden ohne Kübel und ohne Rhizomsperre gepflanzt. Fargesia-Arten und Sorten treiben keine Wurzelausläufer und können durch Abstechen auch als kleinerer Horst (Busch) kultiviert werden. Sämtliche Kultivare von Fargesia murieliae wachsen im norddeutschen Küstenbereich, Schleswig.Holsten und Dänemark aufrechter, als in wärmeren Gegenden. Die Halme reifen schneller aus (werden schneller hart) und beblättern sich erst später. So werden die neuen Halme nicht durch das Gewicht der neuen Blätter herunter gebogen. In wärmeren Regionen hängen diese Sorten teilweise weit über. Hier sollten die Halmspitzen eingekürzt (abgeschnitten) werden. Beschreibung: | |
| Höhe: | 3,00 bis 4,00 m |
| Halme: | dünn, grün, im Alter gelb, Spitze bogig, bis 1,2 cm Ø |
| Blätter: | klein, satt-grün, bläuliche Unterseite, Zweige rötlich ausfärbend |
| Wuchs: | ausladend, sehr dicht, horstig |
| Standort: | halbschattig, sonnig an Standorten mit hoher Luftfeuchtigkeit (Schleswig-Holstein, Hamburg, Nord-Niedersachsen, Bremen, Mecklenburg, Dänemark, etc.) |
| Winterhärte: | -16° bis -25° |
| Platzbedarf: | ab 1,50 m² |
| Verwendung: | Solitär, Hecke, Sichtschutz, Kübelpflanze |
| Bemerkungen: | Sprossen essbar. Sämling von Vaupel. Kultivar Janßen 1992, Sortenschutz. Nur für kühlere Regionen (Schleswig-Holstein, Nord-Niedersachsen. Nord-Mecklenburg, Dänemark, etc.) zu empfehlen. In Regionen mit höheren Sommertemperaturen nicht sonnenverträglich z.B. Berlin, Hannover, Münster und südlich davon. Die teils sehr unterschiedlichen Kultivare von Fargesia murielae wachsen standorttypisch, d. h. je mehr Blätter, um so weiter die hängen die Halme durch das Gewicht der Blätter über. Je windgeschützter, um so höher die Halme. |
| |
© Das Bambus-Lexikon wurde als frei zugängliche Datenbank nach einer Idee von Fred Vaupel 2005 erstellt und erarbeitet.
Bilder und Texte dürfen nur für den privaten Gebrauch verwendet werden.